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SAR errichtet Solarfeld zur Stabilisierung der Energieversorgung in Swasiland

SAR Südafrika errichtet ein Solarfeld zur Stabilisierung und Absicherung der Energieversorgung von Bulembu, einem Hilfsprojekt in Swasiland. Dies ist deren erster Schritt in Richtung einer selbstversorgenden Gemeinde.

Hintergrund: das Dorf

Im Nordwesten von Swasiland, angrenzend an Südafrika, liegt ein kleines Dorf namens Bulembu. In diesem Dorf hausten tausende Arbeiter einer Asbestmine, die 2001 unerwartet über Nacht ihre Türen schloss.
 
Das Dorf wurde 2006 von Bulembu Ministries Swaziland (BMS) gekauft mit der Vision, eine selbstversorgende Gemeinschaft aufzubauen und gleichzeitig Waisenkindern ganzheitliche Unterstützung zu bieten. Lokale Unternehmen wie z.B. Bulembu-Holz, -Molkerei, -Honig, -Bäckerei und -Tourismus wurden um das Dorf gegründet. Sie bieten den Einwohnern Arbeit und sorgen für die Finanzierung des Projekts.

Energieversorgung

Für die Energieversorgung von Bulembu ist die Swaziland Electricity Company verantwortlichm, die wiederum ihrem Strom zu 60-80% von ESKOM kauft. Dieser Strom stammt größtenteils aus fossilen Brennstoffen. Durch die langen Leitungswege ist die Stromversorgung oft ungleichmässig und unberechenbar. Zusätzlich belasten ständig steigende Strompreise das Dorf enorm (die Rechnung im August 2011 lag bei ca. 253.000 Rand - rund 25.000 Euro).
 
Unter diesen schwierigen Bedingungen entstand der Plan, eine Photovoltaikanlage für Bulembu zu bauen. Da BMS ein Wohltätigkeitsunternehmen (non-profit) ist, mussten für die Finanzierung Fremdkapital organisiert werden. Die "Development Bank of South Africa" (DBSA) und "Energy and Environment Partnership" (EEP) haben dieses Projekt finanziert.

Installation durch SAR

SAR Südafrika wurde mit der Planung und Installation der Anlage beauftragt. Die Anlage besteht aus 108 Bosch Solarmodulen und 2 SMA STP12000 Wechselrichtern. Sie produziert 25kW Strom, was in etwa 8% des Strombedarfs von Bulembu entspricht.
 
Die Anlage ist am Boden montiert, der Stützrahmen ist durch TerraFix Bodenanker fixiert. Durch diese Anker ist ein Betonfundament unnötig.
 
Das Projekt wird die schwierige Situation mit der Stromversorgung verbessern, wenn auch nicht völlig lösen können. Ein Angestellter von BMS meinte dazu: "Für ein Wohltätigkeitsprojekt hilft jedes kleine Bisschen. Diese Solarfelder sind ein erster, aufregender Schritt vorwärts zum Ziel einer selbstversorgenden Stadt mit sauberer, erneuerbarer Energie. Das Know-How, die Kundenbetreuung und Professionalität von SAR war dabei deutlich zu sehen."
 
Weitere Informationen erhalten Sie unter solar@sar.biz




Project financed/co-financed by Ministry of Foreign Affairs of Finland and the Austrian Development Cooperation