AUTOMATION

SAR beteiligt sich an Technologiezentrum "Produktions- und Logistiksysteme" der Hochschule Landshut am Standort Dingolfing

Die Stadt Dingolfing errichtet gemeinsam mit der Hochschule Landshut und Partnern aus Industrie und Mittelstand ein Technologiezentrum mit Forschungsschwerpunkt "Produktions- und Logistiksysteme" in Dingolfing. Neben Unternehmen wie BMW Dingolfing, Dräxlmaier und Mann+Hummel engagiert sich hier auch die SAR als Partner, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft dauerhaft zu sichern.


Der Baubeginn für das neue Technologiezentrum ist für Anfang 2014 geplant. Spätestens 2016 soll das Technologiezentrum eingeweiht werden. Das Gebäude wird aus einer Leitfabrik, Seminarräumen sowie Büros für Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter bestehen.
 
Basis für den Wissens- und Technologietransfer wird die Leit- bzw. Musterfabrik sein, die mit den Unternehmenspartnern als vollwertiges, zukunftsorientiertes mittelständisches Produktions-unternehmen aufgebaut werden soll. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt dabei eine große Rolle. Eine CO2-neutrale Fabrik ist geplant. Die Energieversorgung soll weitgehend mit erneuerbaren Energieträgern erfolgen und ein modernes Energiemanagementsystem mit Energieleitstand und Lastmanagement installiert werden.
 
In der Lehre will die Hochschule Landshut alle thematisch passenden Angebote wie Hochschulzertifikatkurse "Logistik" oder "Beschaffung" sowie den berufsbegleitenden Masterstudiengang "Prozessmanagement und Ressourceneffizienz" nach Dingolfing verlagern. Auch Praktika und Übungen vieler Bachelor- und Masterstudiengänge sollen in Dingolfing stattfinden. Ebenso ist ein dualer Masterstudiengang "Werteorientiertes Produktionsmanagement" geplant. Hier sollen junge Fachkräfte für Führungspositionen im Produktions- und Logistikmanagement fit gemacht werden.

Warum beteiligt sich die SAR?

Das Technologiezentrum soll die heimische Wirtschaft mit wissenschaftlich fundierten Anwendungen versorgen, um die Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft zu sichern. Deshalb beteiligen sich mehrere regionale Unternehmen an dem Projekt: Neben der SAR Elektronic GmbH auch BMW Dingolfing, Dräxlmaier und Mann+Hummel.
 
"Der Forschungsschwerpunkt "Produktions- und Lagersysteme" des zukünftigen Technologiezentrums passt sehr gut zu unserem Leistungsspektrum", so Konrad Sigl, Geschäftsführer der SAR Elektronic GmbH. "Durch die Kooperation mit der Hochschule Landshut stehen uns mehr Ressourcen für Forschung und Entwicklung zur Verfügung und auch der regelmäßige Austausch mit den anderen beteiligten Unternehmen hilft uns bei aktuellen Entwicklungen immer auf dem neuesten Stand zu sein. Selbstverständlich wollen wir durch unsere Beteiligung am Technologiezentrum auch frühzeitig mit potentiellen, zukünftigen Mitarbeitern in Kontakt kommen und so dem vorhergesagten Fachkräftemangel entgegenwirken. Außerdem ergeben sich durch die Partnerschaft zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten für unsere Mitarbeiter."

Wie beteiligt sich die SAR?

Neben der Unterstützung bei der Einrichtung der Musterfabrik ist geplant, dass SAR-Mitarbeiter ihr Praxis-Know-how als Dozenten oder in Arbeitskreisen mit den anderen beteiligten Unternehmen einbringen.
 
 
Bekanntgabe der Errichtung des Technologiezentrums in Dingolfing

Gaben die Errichtung des Technologiezentrums "Produktions- und Logistiksysteme" in Dingolfing bekannt:
 
(vorne v.l.) Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel, Bürgermeister Josef Pellkofer, Dr. Adalbert Weiß aus dem Wirtschaftsministerium
 
(hinten v.l.) Cornelia Braun, Personalchefin BMW Dingolfing, der Dingolfinger BMW-Werkleiter Wolfgang Stadler, SAR-Chef Konrad Sigl und Prof. Dr. Jörg Elsenbach, Senior Vice President Dräxlmaier Group.