AUTOMATION

Forschungsprojekt "Gesundheit und Umwelt" - SAR trägt Verantwortung

Ressourceneffizienz bedeutet eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen bei gleichzeitiger Verringerung der Umweltbelastung. SAR hat es sich auf die Fahnen geschrieben aktiv und nachhaltig an einer sozial- und umweltverträglichen Technikgestaltung zu arbeiten. Aus diesem Grund ist es für SAR selbstverständlich sich zum Thema Ressourceneffizienz im Bereich Forschung & Entwicklung zu engagieren.
 

Gemeinsam mit weiteren Projektpartnern beschäftigt sich SAR im Projekt "VOKos" mit dem Thema "Effizienzsteigerung durch verfahrenstechnisch optimierende Korrosionsschutzkonzepte in Verbrennungsanlagen mit heterogenen Feststoffen." Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
 
Die Hochtemperatur-Korrosion in Kesseln und Feuerungen zählt zu den Korrosionsformen mit dem höchsten Werkstoffverbrauch. Zum einen werden für Kessel, Wärmetauscher und Rohrleitungen große Mengen an metallischen Ressourcen benötigt. Zum anderen führen korrosionsbedingte Beschränkungen, wie zum Beispiel Belagbildung auf den Rohren zu einer verminderten Energieeffizienz aufgrund eines nicht optimalen Wirkungsgrades oder verminderter Verfügbarkeit. Die Schäden hierfür pro (Heiz-)Kraftwerk werden auf ca. € 500.000.- im Jahr geschätzt und dabei sind die Kosten durch Effizienzminderung noch nicht berücksichtigt.
 
Im Projekt VOKos sollen insbesondere der Einfluss der Partikel auf die Hochtemperatur-korrosion und die strukturellen Eigenschaften dieser Partikel untersucht werden. Weitere Themen sind der praktische Einsatz neuer Materialien und Beschichtungen in einer realen Anlage und im Laborofen. Dafür werden Messungen aufgezeichnet und in der Laboranlage nachgestellt, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.
 
SAR ist es gelungen, gemeinsam mit sechs anderen hochkarätigen Partnern (Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt GmbH, Universität Augsburg, Lehrstuhl Experimentalphysik II, bifa Umweltinstitut GmbH, Universität Bochum, Lehrstuhl für Energieanlagen und Energieprozesstechnik (LEAT), Dechema Forschungsinstitut (DFI), Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA)) das Verbundprojekt VOKos im Rahmen der MatRessource-Förderinitiative des BMBF zu platzieren (weitere Informationen hier...). Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung aufgelegte Förderprogramm beschäftigt sich mit Materialien, Ressourcen, Recycling, Substitution, Katalyse und Korrosion. Dieses Förderprogramm stellt den unmittelbaren Bezug zu den aktuellen Fragestellungen der Ressourcenknappheit dar. Unter anderem sollen Wege heraus aus der Ressourcenknappheit aufgezeigt werden. Das Spektrum der Projekte reicht vom Korrosionsschutz von Offshore-Windenergieanlagen über Korrosionsschutzsysteme für zukünftige Karrosseriekonzepte bis hin zur Entwicklung von ressourceneffizienten Abgaskatalysatoren mit reduziertem Gehalt an Edelmetall und Seltenerdmetall.
 
Als Besonderheit wird vom BMBF ein Begleitprojekt zur MatRessource-Förderinitiative initiiert. Das Ziel des Begleitprojekts ist eine optimale und bestmögliche Vernetzung aller Projektteilnehmer untereinander sowie die Verbreitung der Ergebnisse der Projekte zu unterstützen.
 
SAR sieht sich als ein verantwortungsvoll und nachhaltig mit Ressourcen umgehendes Unternehmen. Daher ist es für SAR selbstverständlich sich in Forschungsprojekten zum Thema Ressourceneffizienz zu engagieren und bei neuen Technologien vorne mit dabei zu sein.
 
 
Weitere Informationen erhalten Sie unter put@sar.biz
 

Rohrreißer an einem Überhitzerrohr
in einer MVA
(Quelle: Warnecke, GKS Schweinfurt GmbH)


 

 

 
 
 
gefördert vom